Green Up Your Office!

20 Tipps, wie Du Dein Büro umweltfreundlicher gestalten kannst.

by Juliette Wyss, August 25, 2016

Umweltschutz ist bei langem kein neuer Hut mehr. Aber nur wenige Offices klemmen sich hinter ein grünes Büro. Hier findet ihr zwanzig Tipps, um eurem Arbeitsplatz einen grünen Touch zu verleihen.

1. Trennungen können gut tun

punkt eins und wohl auch der einfachste: einfach drei weitere Abfallkübel hinstellen und mit Plastik, Glas und Aluminium beschriften. Diese dann auch dementsprechend entsorgen und damit das Recyceln einiges vereinfachen! Zusätzlich könnt ihr im Office einen Kompost einrichten, damit der Apfelbütschki (wie sie im Schweizerdeutsch sagen) nicht im Restabfall, sondern wieder in der Erde landet. 

2. Glas anstatt Plastik

Viele Mitarbeiter holen sich vom Wasserspender regelmässig einen neuen Becher und schmeissen den dan in den Abfall, um sich zwei Stunden später einen neuen zu holen. Dass das nicht hilfreich für ein umweltbewusstes Office ist, ist wohl keine Debatte. Allerdings sollte man auch keine Platikflaschen verwenden, nicht nur, weil diese extra neu verarbetiet werden müssen, sonder auch wegen den Plastikpartikeln, die sich bei häufiger Verwendung mit dem Wasser vermischen und alles andere als gesund sind. Die Lösung? Glasflaschen! Diese könnt ihr ganz einfach mitnehmen, wenn ihr das nächte Mal beim Lunch eine Limo bestellt, oder – weil’s halt einfach cool ist – bei Soulbottles für das ganze Office Flaschen gestalten (zum Beispiel mit eurem Logo drauf). So hat jeder eine tolle Glasflasche und die Umwelt wird euch dafür danken. 

3. Go Electro!

Als grosse Grundidee: Versucht, so viel wie möglich elektronisch zu machen. Ist es wirklich notwendig, diese Mail auszudrucken? Kann man dieses Formular nicht online ausfüllen? Damit spart ihr nicht nur Papier, sondern auch Tinte und Strom.

4. Setzt die Stromfresser auf Diät

Checkt doch einmal, ob euer Drucker, Fax und Co. Stromfresser sind. Haben sie eine Electrostar Auszeichnung? Verwenden sie überdurchschnittlich viel Tinte? Wäre ein Tintenstrahldrucker vielleicht die bessere Lösung? Falls euer Drucker übermässig verschwenderisch ist, würdet ihr im Endeffekt vielleicht sogar mehr Geld sparen, wenn ihr den alten Stromfresser entsorgt und euch einen ökologischeren Drucker zulegt.

5. Doppelt hält besser

Ach ja, die ewige Geschichte des Druckens. Ein Papier hat zwei Seiten, wieso verwendet man dann meistens nur eine? Jeder Drucker kann heutztage auf beidseitigen Druck umgeschalten werden. Das spart einiges an Papier und verkleinert bemerkenswert euren Papierkram auf dem Tisch. Das kann man aber noch steigern, indem man zwei Seiten auf eine druckt. Klar, die Schrift wird kleiner, aber sind wir ehrlich, die Schrift auf unseren Laptops ist nicht grösser und immer noch sehr gut lesbar.

6. So als Notiz

Immer wieder passiert es, dass man aus Versehen doch das falsche 20-seitige Dokument ausgedruckt hat. Tant Pis, kann passieren, ist aber kein Grund, das Papier direkt in den Papiermüll zu schmeißen. Stellt neben den Drucker einen Karton hin, wo ihr falsch gedruckte Dokumente sammelt, die anschließend als Notizpapier verwendet werden können!

7. Postwendend recyceln

Es Mag vielleicht verwundern, aber die meisten Firmen verwenden für ihren Postverkehr nigelnagelneue Briefumschläge, die danach meistens auch nicht recycelt werden, sondern im normalen Abfall landen. Fazit: Erstens: auch Papierumschläge gehören in den Papiermüll. Zweitens: Kauft euch Recycelte Briefumschläge, niemand kümmert’s, ob das Papier des Umschlags jetzt bleichweiss oder ein bisschen dunkler ist. Zudem gibt es mittlerweile auch super coole Designs für recycelte Briefumschläge, die echt ein totaler Hingucker sind. So zum Beispiel die Umschläge von Memo, die alte Landkarten unter anderem zu Umschlägen verarbeiten. Check it out!

8. Geld verdienen beim Recyceln

Liebe Damen und Herren, Tonerkartuschen, Tinten- und Druckerpatronen gehören nicht in den Restmüll. Eigentlich könnt ihr diese sogar bei Geld für Müll ankaufen lassen und sie korrekt entsorgen. Was will man mehr?

9. Alles ausgeschaltet?

Nach einem langen Tag will man eigentlich nur noch von seinem Schreibtisch weg und den Computer ausschalten. Aber stopp! Das reicht oft nicht. Wenn dein Rechner an einer Steckleiste angeschlossen ist, dann solltest du diese auch noch ausschalten. Denn Steckleisten verbrauchen weiterhin Strom, auch wenn die Geräte mit denen sie verbunden sind, vor allem, wenn irhgendwelche Aufladegeräte noch angeschlossen sind.

10. Mehr als 100 geht nicht

Apropos Aufladegeräte: Lade deine Geräte nur so lange, wie sie auch wirklich geladen werden müssen. Sobald dein Handy oder Laptop die 100% Grenze erreicht hat, macht zusätzliches Laden nicht nur deinen Akku hin, sondern ist auch reine Stromverschwendung. 

11. Gute Leuchten

Bitte. Es ist so einfach, eine Glühbirne zu ersetzen und eine Strom sparende Lampe ist billig und umweltschonend. Eine LED Lampe hält länger, verbraucht weniger Strom und mehr gibt’s dazu eigentlich auch nicht zu sagen.

12. Sensoren statt Schalter

Kennt ihr das bei euch im Office, dass man vergisst, das Licht auf dem Klo vergisst auszuschalten oder sogar vergisst, das Licht in der Küche auszuschalten, wenn der oder die Letzte aus dem Office geht und die ganze Nacht nutzlos Strom frisst? Oder wenn man nach dem Händewaschen vergisst, das Wasser abzuschalten und dieses unnötig vor sich hinläuft? Dafür gibt es eine einfache Lösung: Ersetzt Schalter und Knöpfe durch Bewegungsmelder. Dadurch könnt ihr sichergehen, dass niemand sich drum kümmern muss, das Licht auszuschalten oder das Wasser zuzudrehen. Das ist übrigens auch einiges hygienischer, Wissenschaftler haben bewiesen, dass Lichtschalter eine der größten Keimquellen im Büro sind.

13. Ökostrom

Falls ihr jetzt doch nicht die Möglichkeit habt, Sensoren im ganzen Gebäude einzubauen, könnt ihr immer noch darauf achten, dass der Strom, den ihr bezieht, aus guten Quellen kommt. Polarstern Energie bietet euch die Möglichkeit 100%igen ökologischen Strom oder ökologisches Gas zu beziehen. Eine Chance, die man unserer Meinung nach nicht verpassen sollte!

14. Den Schalter umlegen

Es ist ein Knopfdruck, der euch im Jahr bis zu 60 € sparen kann. Denn so viel Strom verbraucht eine Kaffee- oder Espresso-Maschine, wenn sie dauernd an bleibt. Es lohnt sich also definitiv, den Schalter umzulegen.

15. Die Kaffeeabhängigen Gutes tun lassen

Und wenn wir gerade beim Kaffeekonsum sind: Anstatt Kaffeekapseln oder Beutel zu kaufen, die mühsam zu entsorgen sind und meistens Kaffeebohnen verwenden, die aus sehr zwielichtigen Feldern kommen, könnt ihr mithilfe von Coffee Circle schauen, dass eure Kaffeeabhängigen im Office Fairtrade Bio Kaffee trinken und zusätzlich humanitäre Projekte in den Anbeuländern unterstützen. 

16. Büropflanzen

Sie sehen nicht nur schön aus und lassen euer Büro nach Außen grün aussehen, sondern haben auch viele Vorteile. Sie reduzieren den Lärmpegel, filtern den Staub aus der Luft, wirken als natürlicher Luftbefeuchter, absorbieren Schafstoffe, wirken beruhigend, fördern Konzentration und reduzieren Ermüdungserscheinungen. Folgende Pflanzen eignen sich am besten fürs Office:

  • Drachenbaum
  • Clivie
  • Ficus Benjamini
  • Zimmerhafer
  • Efeuaralie
  • Zimmertanne
  • Palmlilie
  • Zimmerlinde
  • Fensterblatt
  • Efeutute

17. Ökologisch recherchieren

Jedes Unternehemen muss recherchieren, da liegt Google nur einen Klick weg. Allerdings gibt es einige sehr tolle umweltfreundlichere Suchmaschinen, die bei jeder Suchaktion unsere Welt ein Stück besser machen. Wie das funktioniert und was für Suchmaschinen es gibt, kannst du hier lesen.

18. Den Verkehr meiden

Es gibt nicht viel Nervigeres als nach einem harten Arbeitstag durch den Stadtverkehr nach Hause zu fahren und am besten noch im Stau zu stehen. Das alles könnt ihr vermeiden, in dem ihr das Fahrrad zur Arbeit nehmt. Das spart nicht nur Nerven zu Rush Hour Zeiten, sondern schont das Klima und ist gesund. Falls ihr euch weniger zu Morgensport hingezogen fühlt, könnt ihr jederzeit eine Fahrgemeinschaft öffnen und zusammen zur Arbeit fahren. So hat man im Stau auch noch einen gemütlichen Zeitvertreib. Falls Home-Office bei euch eine Möglichkeit ist, spart das natürlich auch Benzin.

19. Skype anstatt 10-Stunden Reisen

Viele Geschäftsleute fliegen für zwei Tage nach Hongkong. Das ist nicht nur eine ewig lange Reise und Kräftezerrend, aber auch alles andere als gut für unseren Planeten. Als Alternative kann man eine Video Konferenz vorschlagen. Dank Facetime, Skype und Co. ist das zum Glück sehr gut machbar und für alle Beteiligten vorteilhaft.

20. Motivation schaffen

Motiviert eure Mitarbeiter in dem ihr eine Pinnwand zur Verfügung stellt, wo sie ihre Ideen zu einem grüneren Büro äußern können. Ihr könnt auch einen Umwelt-Employee des Monats küren, um den Menschen einen Anreiz zu schaffen, ihre grünen Daumen aus dem Hintern zu nehmen und euer Office ein Stück grüner zu machen.