25 Frauen, die die Welt verbessern

Inspiriere Dich hier von 25 Frauen, die mit Ihren Ideen unseren Planeten ein Stückchen besser machen.

by Juliette Wyss, July 18, 2016

Ich werde die Welt verändern - Viele von uns haben sich das am 1. Januar vorgenommen, Du auch?  Doch immer wieder müssen wir spüren, dass das Ganze nicht so einfach ist, wenn man nicht gerade eine Flasche Sekt intus hat und beim Krach des Feuerwerks sowieso niemand etwas hört. Umso bemerkenswerter ist es, wenn jemand nicht nur eine coole Idee hat, sondern diese auch umzusetzen weiß.

Deshalb hat Edition F dieses Jahr 25 Frauen gekürt, die mit ihren Projekten nicht nur unser schlechtes Gewissen gegenüber unseren Neujahrsvorsätzen anregen, sondern die Welt ein spürbares Stück besser machen.

Die Jury bestand dabei aus verschiedensten Persönlichkeiten, von Blogger/innen, über Geschäftsführer/innen, bis hin zu Gründer/innen war alles dabei, so auch wir von The Changer.

Wer diese 25 gekürten Changer sind, könnt ihr selbst lesen:

1. Aynur Boldaz-Özdemir und Forever Clean

Diese starke Frau hat ihr eigenes  Reinigungsunternehmen gegründet, dass für die Integration von Menschen mit Schwerbehinderungen sorgt. Das spezielle daran? Die Besatzung von Forever Clean setzt sich fast 50:50 zusammen aus Menschen mit und ohne Behinderung.

2. Ingrid Brodnig und „Hass im Netz“

Als Autorin und Aktivistin setzt sich Ingrid nicht nur für die richtige Anwendung der Netikette ein, sondern auch dafür, dass unsere Gesellschaft auch im Internet so vielfältig sein kann und darf, wie sie es in der realen Welt ist. Mit ihrem Buch „Hass im Netz“ setzte sie zu einem weiteren Schritt in Richtung hassfreies Internet.

3. Saskia Bruysten und Yunus Social Business

Zusammen mit ihrem Co-Founder Muhammad hat Saskia ein Unternehmen gegründet, dass den Link zwischen regionalen Unternehmern und allfälligen Kreditgebern schlägt. Bis jetzt ist das Unternehmen in sieben Ländern (unter anderem in Haiti, Indien und Uganda) tätig und coacht, unterstützt und berät über 500 UnternehmerInnen.

4. Gisela Burkhardt und Femnet e.V.

Dieser Verein setzt sich dafür ein, dass unsere Kleidung zukünftig unter fairen und menschenwürdigen Bedingungen hergestellt wird. Gisela diskutiert dabei mit den jeweiligen Textilunternehmen, um die Arbeitsbedingungen in den „Made-In“ Fabriken zu verbessern.

5. Diana Doko und „Freunde fürs Leben“

Diana setzt sich seit dem Suizid ihres Bruders für die Bekämpfung der Suizidrate in Deutschland ein. Um das zu erreichen, hat sie mit ihren Co-Foundern „Freunde fürs Leben“ gestartet und engagiert sich seitdem in der Präventionsarbeit, um das Thema Depression endlich zu enttabuisieren.

6. Prof. Dr. Naika Foroutan und JUNITED

JUNITED steht für Junge Islambezogene Themen in Deutschland und ist ein Forschungsprojekt der Humboldt-Universität Berlin, bei dem es darum geht, Vorurteile aufzuheben und so gegen die immer stärker werdende Islamfeindlichkeit in Deutschland zu kämpfen.

7. Ulrike Garain und „JOBLINGE“

Bei diesem Projekt handelt es sich um eine neue Methode, Jugendliche mit schwierigen Startbedingungen beim Eintritt in den Arbeitsalltag zu unterstützen. Doch nicht nur das, Ulrikes Organisation lanciert zusätzlich ein Programm, dass jungen Flüchtlingen die Integration in die Arbeitswelt erleichtern soll.

8. Mareike Geiling und „Flüchtlinge Willkommen“

Diese starke Frau hat mit ein paar anderen Leuten die Plattform „Flüchtlinge Willkommen“ aufgebaut, auf der Menschen geflüchtete Menschen in ihre WGs aufnehmen können, so dass diese nicht in den klassischen Unterkünften leben müssen. Diese Idee fördert zudem die Integration der Flüchtlinge in die Gesellschaft. Doch Mareike ist auch sonst ehrenamtlich unterwegs und gibt zusätzlich noch Deutschkurse.

9. Milena Glimbovski und „Original Unverpackt“

Zusammen mit ihrer Kollegin Sarah Wolf hat sie einen Laden in Berlin gegründet, in dem man einkaufen kann, ohne sich wegen den Bergen Verpackungsmaterial die Haare zu raufen. Es handelt sich dabei nämlich um einen Unverpacktladen, in dem man seine Taschen und Behälter selbst mitnehmen muss. Damit will Milena ein Umdenken in der Bevölkerung erreichen.

10. Prof. Dr. Silja Graupe und Cusanus

Ein einfacher Unikurs hat Silja nicht gereicht, um den Ruf der Wirtschaftswissenschaft nach der Krise zu retten. Deswegen hat sie unter anderem beschloßen, die Cusanus Hochschule zu gründen, an der die Wirtschaftspolitik umgedacht werden soll, um das alte Wirtschaftssystem zu revolutionieren.

11. Alice Grindhammer

Auch sie hat sich gefragt, was der ganze Müll soll. Deshalb brainstormte sie für Ideen, wie man Abfall effizienter und kreativer wiederverwenden kann. So hat sie zum Beispiel ein Projekt in Palästina entworfen, bei dem Häuserdächer zu Dachgärten wurden, auf dem der Biomüll zur Förderung eigener Lebensmittel verwendet werden kann. Die nachhaltige Zukunft steht dabei immer im Vordergrund.

12. Kübra Gümüşay und #ausnahmslos

Gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus. Immer. Überall. Das ist das Motto der Initiative #ausnahmslos, lanciert von Kübra und weiteren Feministinnen. Es geht darum, dass Gewalt und Rassismus ein absolutes No-Go sein müssen, egal ob sie von Muslimen, Christen, Albaner oder Deutschen ausgeübt werden. Kübra ist ebenfalls Mitgründerin von #SchauHin, einer Initiative, die dazu beiträgt, allgemeine Solidarität zu schaffen.

13. Inge Hannemann und „Sanktionsfrei“

Das soll ihrer Meinung nach die Harzt-IV sein: Sanktionsfrei. Denn die Sanktionen würden nicht motivieren, sondern zermürben und aus dem Leistungsbezug drängen. Doch Inge schwingt nicht einfach große Paraden, sie ist als parteilose Politikerin tätig und hat ein Buch namens „Die Hartz-IV-Diktatur“ geschrieben. 

14. Frigga Haug und die „Vier-In-Einem Perspektive“

Als Feministin setzt sich diese junggebliebene Feministin für eine ausgeglichene Work-Life Balance ein. Dabei sollen Familienleben, Job, Kultur und Politik in jedem Leben gleich viel Aufmerksamkeit erhalten. Auch plädiert sie für eine Reduktion der Arbeitszeit der Frau, um sie vor Ausbeutung und Überarbeitung zu schützen.

15. Monika Hauser und Medica Mondiale

Wo Krieg ist, sind auch Vergewaltigungen. Dies zwei schrecklichen Begriffe gehen leider seit eh und je Hand in Hand. Da das Thema aber immer noch als Tabu angesehen wird, setzt sich Monika als Co-Founder von Medica Mondiale für Frauen in Kriegs- und Krisengebieten ein und bietet ihnen sowohl physische als auch psychische Unterstützung.

16. Dunja Hayali

Sie setzt sich gegen Fremdenfeindlichkeit und Hass inner- und ausserhalb der digitalen Welt ein. Als Journalistin veröffentlich sie laufend Beiträge, die auf die Problematik aufmerksam machen. Zusätzlich engagiert sie sich im Verein „Gesicht zeigen“, der für Respekt und Toleranz steht.

17. Christiane Beckmann, Diana Henniges und „Moabit hilft“

Christiane und Diana führen ein Flüchtlingsprojekt in Moabit. Mit diesem Projekt wollen sie nicht nur das typische 0815 Betreuungsprogramm durchführen, sondern die Flüchtlinge zusätzlich durch Coaching, Nachbarschaftsfeste, Spendensammlungen und Freizeitaktivitäten unterstützen.

18. Judy Korn und „Violence Prevention Network“

Judy setzt sich seit langem gegen den Neonationalismus ein und plädiert für eine offene Gesellschaft. Mit ihrem „Violence Prevention Network“ arbeitet sie mit gewaltbereiten Jugendlichen, um die Prävention zu stärken und ihre rassistischen Neigungen aufzulösen.

19. Ria Rehberg und Animal Equality

Es geht darum, dass wir die Augen vor dem Leid der Tiere verschließen. Und genau das will Ria ändern. Mit ihrer Organisation kämpft sie gegen Tierquälerei und die Nutztierindustrie. Lorbeeren erhielt sie auch schon von den Animal Charity Evaluators, die ihre Organisation zweimal in Folge als eine der effektivsten NGOs der Welt gekürt hatten.

20. Julia Römer und Coolar

Coolar ist eine Erfindung von Julia und ein Kühlschrank, der keinen Strom braucht, um zu funktionieren, sondern Wärme. Somit kann man leicht Medikamente, Impfstoffe und natürlich auch Lebensmittel an Orten kühlen, an denen die Stromversorgung der Ausnahmezustand ist.

21. Jamie Schærer und Schwarze Menschen in Deutschland

Die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland setzt sich nicht nur für die Bekämpfung von Rassismus ein, sondern versucht neue Lösungswege für die Problematik zu finden. Jamie ist als Campaignerin und Rednerin an der Spitze dabei und erzählt von Rassismus, Kolonialismus und Racial Profiling. 

22. Elisabeth Schuh, Petra Moske und „Nestwärme“

Hierbei handelt es sich um ein bundesweit aktives Entlastungs-Netzwerk für Eltern mit chronisch kranken Kindern oder Kindern mit Behinderung, das die Familien Alltag begleitet und entlastet.

23. Hilal Sezgin

Diese nennenswerte Autorin beschäftigt sich mit einer farbigen Palette an Ungerechtigkeiten gegenüber den Lebewesen auf diesem Planeten. Sei es ein Artikel über den Islam oder den Feminismus, oder aber ein Buch über Veganismus und Tierrechte, bei ihr wird jeder Stein zweimal umgedreht.

24. Sina Trinkwalder und manomama

„Mensch, lass uns doch etwas machen, wo wir Menschen, die sonst jede Firma ablehnt, eine Chance geben, ihren eigenen Erwerb zu erwirtschaften und damit wieder Teilhabe an unserer Gesellschaft zu ermöglichen“, sagte Sina und gründete manomama, ein Augsburger Textilunternehmen, dass nachhaltig und regional produziert.

25. Katja Urbatsch und ArbeiterKind

Katja musste am eigenen Leib spüren, wie schwierig es ist, als Erste in der Familie zu studieren. Um dies für andere Kids einfacher zu machen, hat sie beschloßen, ArbeiterKind zu gründen und jungen Menschen den Eintritt ins Studium und alles, was dazu gehört zu erleichtern.

Willst Du auch einmal auf so einer Liste stehen? Dann schnapp Dir jetzt Stift und Block, starte Dein Brainstorming und lass Deine Ideen mehr als nur Neujahrsvorsätze werden.